Vorne weg: wir sind wieder zweite geworden. Dieses mal aber aufgrund des Durchschnittswertes. Und den letzten Start haben wir ebenfalls wieder aufgrund einer angeregten Diskussion über Gott, solche die meinen sie seien Gott und den Rest der gerade etwas ungeraden Welt übersehen. Ein Winddreher hat uns jedoch sofort wieder in beste Position geschoben.
Nun aber alles der Reihe nach. Die Strasse in Sulzbach ist gesperrt und daher können wir ohne schlechtes Gewissen über den Alpsee fahren und bei dem selbigen im Alpen Outlet ein Speed Shopping einlegen. Der Ansatz von maximal 25 Minuten bewährt sich.
Eine weitere gesperrte Strasse und ein kleines Versehen führt uns über winzige und sehr idyllische Strässchen an den schönen Rottachsee. Die Gegend ist einfach wunderschön und nach dem Begrüssen von all unseren Freunden bauen wir unser schneesicheres Zelt wiederum auf der Landzunge auf. Es ist heiss und soll noch heisser werden aber im Gegensatz zu unseren gewohnten Umgebungen kommt der Rottachsee sehr grün daher. Nur fehlt auch hier das Wasser da die Donau darauf angewiesen ist. Nach dem gemütlichen Grillabend – eigentlich habe ich mir vorgenommen nie mehr zwei Cervelats hintereinander zu essen aber es wieder passiert – fallen wir in unser Zelt und sind überrascht wie angenehm kühl die sternenklare Nacht sich anfühlt.
Samstag morgen geht es ans Aufbauen. Das mit der neuen Spurstange mal so schnell montieren endet in einer zweistündigen Ruderreparatur – vielen herzliche Dank Michi und Dave – und wir können gerade noch etwas einwerfen bevor es aufs Wasser geht. Auf dem See zeichnet sich ein schöner Ostwind ab und wir segeln vier wunderbare Läufe. Zwischendurch reicht es sogar für’s Trapez. Mit am Start sind auch alte Hasen wie die Wiebels, die Herrles und natürlich Lucio. Aufpassen ist angesagt und die Bojenrundungen und Winddreher sind mit viel Amusement und Gelächter hart umkämpft.
Alle sind etwas überhitzt und sind froh gegen Abend wieder an Land zu kommen. Ein erfrischendes Bad und schwaddern in der Bucht lässt uns wieder auf Touren kommen.
Bevor wir den Pizzawagen entern sind wir in Dreschers neuem, mobilem Schloss zum Apéro eingeladen. Wir werden sofort mit einem Kroki ausgestattet damit wir uns nicht verlaufen und sind sehr beeindruckt. Dann Nachtessen und einen super gemütlichen Allgäuer Abend. Wie könnte es anders sein! Weil doch alle etwas müde sind und nahe um einen Sonnenstich driften ist frühe Bettruhe angesagt. Für Nichtschläfer: diesen Sternenhimmel muss man einfach gesehen haben.
Der Sonntag wird mit dem legendären Frühstücksbuffet eröffnet, gespickt mit diversen Leckereien aus Mama Krauses Küche. Die Köchin/Konditorin erscheint dann auch bald persönlich um diverse Kuchenformen für die nächsten Produktionen wieder abzuholen. Vielen Dank für den Spitzenreiter Käsekuchen und alle anderen Schlemmereien!
Der Wind will nicht mehr, wir eigentlich auch nicht und so wird gegen 14:00 zusammen gepackt. Die von Werner geführte Yoga-Lektion wird ebenfalls beendet, da der Schatten vom Giebeldach mittlerweile merklich von der Wiese weggewandert ist und einige der Teilnehmer am Vortag genügend Sonnenbrand kassiert haben. Die anschliessende Preisverteilung – die Bergkäse- und Schnaps-Preise sind der Hit – untermalt mit Würstchen und Senf endet in einem gemütlichen Beisammensein und dem allseitigen Versprechen à la Pink Panther: wir kommen wieder!


Wiebels fahren davon

Glücklich wer ein Schattenplätzchen erwischt hat

Pizzabauen an der Fassstrasse

Werners Yoga-Stunde gehört einfach dazu

Auf ein baldiges Wiedersehen und vielen Dank für die tolle und langjährige Gastfreundschaft!

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