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Saisoneröffnung in Dongeli-Dongo am Comersee

Ruedi ist an seinem Lieblingssee angekommen und strahlt. Vor allem wenn sich der Comersee bei tief blauem Himmel und Schaumkronen auf dem Wasser präsentiert. Zuerst aber noch einen ersten Cappuccino kippen bevor es auf die Trainingsrunde geht.

Wir sind schon am Mittwoch Abend angereist um unsere Besetzung einzustudieren. Mit viel Praxis versteht sich. Davon dann später. Es sind einfach herrliche Tage hier unten, egal ob mit oder ohne Regatta.

Allmählich füllt sich der Club und wir haben zwölf Darts aus SUI (5), ITA (6)und GER (1) am Start. Das Wiedersehen wird nach allen Seiten gefeiert und alle freuen sich dass die Saison nun wieder beginnt.

Sowohl der Samstag wie auch der Sonntag kommen in der Wetterprognose als windige Tage daher. Diesmal stimmt der Bericht und wir können je drei wunderbare und spannende Läufe segeln. Forrer/Forrer beflügelt vom wiederkehrenden Comersee-Feeling brausen davon, dicht gefolgt von Fehr/Fehr und Sonderegger/Fried. Die Vornamen kennen wir ja alle. Und man bemerke: aaaalles Schweizer, hihi!

Auf jedem Dart spielt sich eine separate Geschichte ab. Nicoletta, welche mit ihrem neu erstandenen Dart – ein historisch beachtliches Stück aus Rennes – an der Linie steht und mit lady-power alles alleine segelt, eine unglaubliche Leistung! GER, welche von einem Wing-Foiler abgeschossen und auf s’Übelste beschimpft werden. Erst bei der Androhung die Versicherungsdaten auszutauschen räumt der Aggressor das Feld. Dito bei einem der ITAs. Dort wird aber human miteinander diskutiert. Das gute an beiden Happenings: es ist niemand zu Schaden gekommen! Crew-Tuffi in neuer Besetzung – Karin ist gerade irgendwo vor der italienischen Küste. Tuffi-vorne fliegt auf dubiose Art und Weise davon, mindestens aus meinem Blickfeld, und erscheint mit einem grossen Pflutsch und halbierter Steuerstange wieder in Tuffis Kielwasser. Fast wäre ich auch noch hinterher geflogen. Wir manövrieren uns etwas kamikazemässig in den sicheren Hafen zurück und bestellen sofort einen Gin Tonic (ok, zusammen mit einem Cappuccino, die Kombination hat sich bewährt). Ein nächster ITA verliert zuerst die Wanten und dann noch das Grosssegel, zwar alles noch da aber etwas unkontrolliert im «von oben nach unten Prozess». Und so gibt es diverse Geschichten bei denen alle ihren Spass und etwas zu erzählen haben. Beim Nachtessen scheinen alle sehr zufrieden und glücklich zu sein.

Auch ein riesiges Dankeschön an den Club Marvelia! Am Samstag Abend wurden wir wiederum herrlich bekocht und die ausgelassene Stimmung, das aktive Clubleben mit so vielen motivierten Junior-Segler/innen und die enorme Gastfreundschaft lassen uns so gerne dort sein und nächstes Jahr sicher wieder kommen. Auch die diversen Staus Richtung Norden werden gelassen dahin genommen, denn alle haben noch die schönen Bilder vom Wochenende vor Augen und sind sicher auch noch nicht ganz getrocknet nach all den Wassermassen rund um und auf den flitzenden Dartlis!

Happy faces 🙂

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