Aha, es gibt nur einen SUI-Hänger welcher den Weg ins wunderschöne Allgäu findet. Dort trifft er aber sofort auf all seine GER-Freunde inklusive einem AUT-„auch immer wieder dabei“. Als erstes das Zelt aufstellen und dann startet der Abend in Moosberg auf der anderen Seeseite in der feinen Beiz, in der alle verköstigt werden und sich über das Wiedersehen freuen.
Durch die stockdunkle Nacht geht es mit Krause Borthers zurück – auch ihnen fällt sofort auf, dass es bei uns extrem grüselig dieselt. Sie sind nun mit neuen, windschlüpfrigen Schlabberhüten ausgerüstet und die Schar der Stofftiere hat sich aufgrund einer Extra-Ragusa-Lieferung nicht vergrössert. Ist vielleicht auch besser so.
Am Samstag werden die Darts auf der idyllischen Landzunge neben dem Club aufgebaut und schon geht es los. Vier Läufe sind angesagt!
Erster Lauf: wir gehen als erste auf die Zielkreuz, fahren zu weit und werden von Hubert und Mailie überholt. Mist!
Zweiter Lauf: wir gehen als erste auf die Zielkreuz, fahren zu wenig weit und werden von Hubert und Mailie überholt. Mist, Mist!
Dritter Lauf: wir starten schlecht, überholen aber auf dem nächsten Down Wind fast alle. Dabei stimmen wir den Titelsong von „der weisse Hai“ an. In der Aufregung der Schadenfreude wird daraus „der heisse Hai“. Kreisch! Wir biegen als erste auf die Zielkreuz ein und „uoah ça fait vraiment chi…“ überholt uns Herr Palazzalo ungeniert. Mist, Mist, Mist!
Vierter Lauf: wir sind und bleiben zweite, yes!
Ein Bad im See verschafft Abkühlung, auch der kurze Neo ist zu heiss. Danach geht es zum Spaghettiplausch, dem Kontrollgang zum WC ob auch alle Frösche noch da sind, und es wird wieder ein richtig schöner und gemütlicher Abend. Bewaffnet mit Lämpli täppelen wir zufrieden zurück in unser schneesicheres Zelt. Man weiss ja nie. Übrigens: für Nichtschläfer gibt es am Rottachsee einen der schönsten Sternenhimmel zu beobachten!
Sonntag: zwei Läufe sind ausstehend. Der Himmel ist dunkel gefärbt und Gewitterwolken ziehen über die Berge. Ein strammer Wind bläst über den See.
Fünfter Lauf: soooo, jetzt passen wir aber auf! Es überholt uns niemand.
Sechster Lauf: wir diskutieren gerade über die verschiedenen Entschädigungsmehtoden der SBB als wir bemerken dass unsere Kollegen gestartet sind. Ohne uns! Und wir stehen sogar fast etwas im Weg. Uuuiiii, schnell hinterher. Zum Glück wissen wir mittlerweile wie man zweiter wird und machen dies auch in diesem Lauf.
Es bläst nun wirklich und nach absolviertem Programm flitzen wir nochmals quer über den See. Zum Anlanden nehmen wir dann aber doch lieber unser Gross herunter.
Vor der Preisverleihung gibt es nochmals ein total gemütliches Zusammensitzen und wir hoffen alle uns bald wieder zu sehen! Schön war’s am Rottachsee! Wir dieseln wieder nach Hause (Info: ein Dichtungsring wurde beim Service vergessen) und blicken total zufrieden auf ein herrliches Wochenende unter Freunden und eine herrliche Landschaft zurück.




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