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Regattaweekend Zug 2007

2./3. Mai 2007 Regattawochenende Zug
Bericht von Werni Heynisch
unterstützt durch


Gemäss Literatur beginnt eine Regatta lang vor der ersten Wettfahrt. Bei mir spätestens, wenn man am Pfingstsamstag realisiert, dass man vergessen hat per Computer den letzten Anmeldetermin für die Regatta vom kommenden Wochenende bekannt zu geben. Also Werbespruch für Zug, provisorische Teilnehmerliste und letzter Anmeldetermin (bis Pfingstmontagabend) aufs E-Mail und an alle potentiellen Wettkämpfer verschicken. Leider melden sich bis Dienstag nur sieben Boote. Meldungen zusammenstellen und an Yachtclub Zug senden....



Pedro hat noch einen interessierten Steuermann aus Zug und einen Vorschoter aus dem Berner Oberland, aber noch kein Boot. Michi, da abwesend, stellt sein Boot zur Verfügung. Boot ist aber auf Doppeltrailer bei Ueli in Altendorf. Wer hat Auto mit Anhängerkupplung? Also Donnerstagabend Trailer holen. Kurz vor Abfahrt, Anruf von Pedro, Interessierter aus Zug hat gar keine Zeit am Wochenende zu segeln. Paul (2. Schiff) kann höchstens Sonntag segeln. Also Übung abblasen und Vorschoter umplatzieren auf Dart von Röbi Felderer. Anstatt Anhänger holen, gemütliches Abendessen zuhause. Es bleibt bei sieben Booten. 
Am Samstagmorgen sind wir frühzeitig beim Boot aufstellen. Da es regnet werden im Hafenrestaurant Kaffee und Gipfeli genossen. Es regnet noch immer und so wird das  Boot bei Regen aufgebaut. Auf die Minute pünktlich Skippermeeting im Clubhaus. Anwesend sind 10 Starboote, 7 Darts und 0 Sportboote. Und es regnet noch immer und der See liegt da wie eine Öllache.  Startverschiebung als logische Folge wird signalisiert. Es folgen Spaziergänge auf der Hafenmole bei leichtem Nieselregen, gemütliche Betrachtungen zum Fischen und engagierte Diskussionen zu den möglichen Teilnehmerzahlen an der KM in Silvaplana und zum prognostizierten Defizit der Herren Braunnitzer und Godderis an der WM am Gardasee. Dann der Schrei von Pedro nach dem ersten grillierten Würstchen. Es regnet noch immer, doch plötzlich kommt im Clublokal Hektik auf. Diese gilt aber nicht dem Segeln sondern dem Aufstellen eines Fernsehers. Pünktlich um 15.00 Uhr wird in Valencia der zweite Lauf im Final um den Louis Vuitton Cup gestartet, zwischen Luna Rossa aus Italien und Team New Zealand. Die Kiwis gewinnen den Start und vergrössern laufend ihren Vorsprung. Trotz schöner Aufnahmen und animierter Bilder schläft die ganze Seglerschar während kürzerer oder längerer Zeit an der wohligen Wärme des Clubhauses. Und draussen regnet es noch immer, Wind gleich null. 
Am Abend werden knapp 20 Gäste mit einem Salatbuffet und Fleisch vom Grill sowie Dessert und Kaffee für ca. 90 Personen verwöhnt. Herzlichen Dank an die Küche.
Am Sonntagmorgen ist Bise angesagt. Über der Stadt Zug liegt aber Nebel wie normalerweise erst Ende Oktober. Und noch immer regt sich kein Lüftchen. Deshalb ist wiederum Startverschiebung angesagt und wir geniessen Kaffee und Gipfeli im Clubhaus. Endlich kurz vor Mittag heisst es auslaufen; die Bise soll sich durchsetzen.
Nach einem gelungen Start sind Schleicherqualitäten gefragt und das im Windschatten der Starbootflotte. Bei der Leetonne in Führung liegend, will David seinen nächsten Verfolger (einen Star) von vorne angreifen und ihn, wie ein Hecht seine Beute, erlegen. Oder hat David nur die Boje gerundet? Aber auch bei den Starbooten wissen nicht alle, wozu die unförmigen orangen Dinger im See schwimmen und begeben sich auf dem kürzesten Weg ins Ziel. Ein DSQ ist die logische Folge. 
Beim zweiten Start setzt sich Röbi mit einem fulminanten Spurt an die Spitze des Feldes und kontrolliert dieses souverän bis kurz vor der ersten Boje. Dann signalisiert die Wettkampfleitung Abbruch der Wettfahrt. 
Somit muss eine Wettfahrt für die Schlussrangliste genügen. Diese wird angeführt von David und Silvia. Herzliche Gratulation. 
Es bleibt dem Yachtclub Zug mit all seinen Helfern zu danken für die hervorragende Organisation an Land und auf dem Wasser. Auch für das flexibel gestaltete Schlechtwetter-Nachmittagsprogramm sei gedankt.
Leider wurde der grosse Aufwand des Yachtclub Zug nicht durch guten Wind und eine grosse Anzahl Boote belohnt. Trotzdem hoffen wir, auch nächstes Jahr wieder teilnehmen zu dürfen. 

Werni

Regattaweekend Walensee 2007

9./10. Juni 2007 Regattaweekend Walensee 2007
Bericht von Susan Irwin
unterstützt durch



Warum ist es, dass ich immer über die kalten, nassen Regatten einen Bericht schreiben muss? Die ersten zwei Jahre ein Bericht von Speiz, und diese Jahr vom Walensee…Zumindest, hatten wir Segeln können…

Wie immer am Walensee (OK, ich habe nur 2 Jahre Erfahrung damit, aber…), haben wir eine schöne, wenn auch ein bisschen enge,  und einen gut organisierte Regatta gehabt.  

Ich war völlig überrascht, als ich Ueli am 11.00 gesehen haben: dieses Jahr, entgegen langjähriger Erfahrung, ist er immer früh gekommen. Bis jetzt, ist das nicht gut gegangen und wir immer das Feld von hintern gesehen. Zum Glück, schien es als ob wir eine gute Regatta haben würden - sie erwarten Gewitter und heftigen Wind, aber…wer weißt was passieren würde?

Unser ersten Lauf war mehr oder weniger genau wie wir dieses Jahn schon gesegelt haben. Ziemlich schnell, aber nicht schnell genug...

Der zweite Lauf fing mit starkem Wind an, und wir kamen gerade nach Susu und Anne um die letzte Boje… mit etwas Glück konnten wir sie noch einholen. Wir wussten, dass wir zweimal in einem Loch unter die Felsen gesegelt waren, und wollten unser Glück in der Mitte des Sees probieren. Susu und Anne sind ans Ufer gesegelt…

Hatten wir richtige entschieden, oder sind wir, ganz wie gewohnt, in die falsche Richtung gefahren?

Der Wind fehlte bei uns absolut! Nachdem ich ein paar neue interessante Wörter kennen gelernt habe (ich sollte ein Stück Papier und ein Bleistift immer dabei haben…) merkten wir dass wir nicht die einzigen sind, die in ein Loch gefahren sind…der ganz See hat kein Wind mehr. 

Würde es wieder anfangen? 
Und von wo überhaupt? 
Würde der Lauf abgesagt werden? 

Endlose Minuten geht es weiter. Alle sind am Hangen…ein bisschen Wind…sind wir 20 Metern mit Schneckentempo gefahren …noch 15 Metern vorne…immer naher am Ziel…aber nicht genau in die richtige Richtung… wenn der Wind sich verstärkt, könnten alle an uns vorbei fahren…

Und dann etwas Glück! Der Wind kam absolut im richtigen Moment für uns, und wir sind als erste auf einem Rumpf über das Ziellinie gefahren. Und lagen übernacht auf dem zweiten Platz…

Nach dem Lauf verstärkte sich der Wind weiter, und wir sind ein bisschen segeln gegangen, um etwas Erfahrung zu sammeln – zumindest, für mich, weil ich fast nie mit solchem Wind auf dem Wasser war – OK, ab und zu auf einem Kursschiff, aber… 

Zorro ist etwas mitgefahren, und man konnte unsere ‚Juhuuu’ von weit entfernt übers Wasser hören…

Ausser die Momente wenn wir vorwind in mehreren Wellen gestochen sind (gibt es auch Dart18 in U-Boot form?), die Momenten wo ich mehrmals in kaltem Wasser geduscht wurde, und DER Moment als ich Ueli fast aus dem Boot gestossen haben…war es fantastisch…Leider, hat ein Dart18 kein Kaffeemaschine , so sind wir am Schluss zurück gekommen.  (Ich war froh, dass wir dieses Jahr ein Hotelzimmer hatten, und ich duschen konnte …heisses Wasser, der Spitzpunkt alle unserer menschlichen Entdeckungen…)

Und dann Abendessen….Salat, ein Leckeres Pastabuffet, Kaffee und Kuchen nachher (für die, die noch Platz im Bauch hatten, und plaudern…schön. Dass Raphael und Michiel die provisorischen Übernacht-Sieger waren, war auch nicht schlecht. Entweder kannst du meinen, dass wir es gemütlich fanden den 1sten und 2ten Platz zu haben, oder dass ich ein richtiges Ziel hatte für den kommenden Tag …egal was. Es war schön.

Der Morgen kam, und damit die schöne Sonne…und kein Wind. 

Das wir keine Möglichkeit sahen, ein höhere Platz zu schaffen (ausserhalb Sabotage), war es uns (ziemlich) egal ob es Wind gab oder nicht. Zweiter Platz war schön gewesen, aber Segeln beim heftigen Wind war auch nicht schlecht…Und wir wussten, dass der Werner ziemlich gefährlich für uns sein konnte…

Und so war es: Werner hat den zweiten Platz geschafft (grrr), und wir sind auf den dritten Platz zurückgefallen – ein Punkt hat gefehlt! So gemein. Es ist sicher i niemand überraschen, wenn ich sage, Regattasiegern wurden Michiel und sein neuer Vorschoter, Raphael Jakob. 

Meine erste Walensee-Regatta mit Wind, und was für Wind. Mega mega toll. Habe mich riesig gefreut. 


Grüesse

Sue



Rangliste

Rang SEGELNR STEUERMANN/-FRAU
CREW
CLUB 1.Lauf 2.Lauf 3.Lauf Total
1 6069 Fehr, Michiel
Jakob, Raffael
YCSe 1 2 1 4.00
2 7890 Heynisch, Werner
Scheidegger, Marianne
YCZ 2 6 2 10.00
3 7803 Guggenbühl, Ueli
Irwin, Susan
SCStä
SIMPL
5 1 5 11.00
4 7805 Forrer, Ruedi
Forrer, Peter
SCS 3 4 6 13.00
5 7804 Hefti, Susanne
Schick, Anne
SCoW
YCAu
8 3 3 14.00
6 7721 Sonderegger, Erich
Felderer, Sämi
WVR 4 7 8 19.00
7 7612 Walther, David
Heynisch, Silvia
YCB
YCZ
6 DNF 4 23.00
8 1618 Forrer, Mike
Forrer, Stephan
SCS 10 8 7 25.00
9 7793 Felderer, Robert YCSe 11 5 DNS 29.00
10 7626 Steck, Norman SCoW 7 10 OCS 30.00
11 5126 Stössel, Olivier
Süsstrunk, Basile
ZSC
ZSC
9 9 OCS 31.00
12 6708 Fehr, Paul
Stählin, Christian
YCSe 12 11 9 32.00

 

Regattaweekend Sihlsee 2007

 

4./5. August 2007 Regattaweekend Sihlsee
Bericht von Martin Schalcher
unterstützt durch

Es war eine herrliche Regatta. Wind, Wetter und die Organisation waren hervorragend!

Folgend ein Bericht des Clubs:

Traumhafte Segelbedingungen

Wer am vergangenen Samstagnachmittag oder am Sonntag auf den See blickte, mochte sich wundern über die zahlreichen Segelschiffe im unteren Seebecken. Bei absolut idealen Bedingungen zum Segeln fanden sich am vergangenen Wochenende 50 Seglerinnen und Segler aus der ganzen Schweiz im Segelclub Sihlsee ein. Sie kämpften in zwei Bootsklassen gegeneinander. 14 Crews traten mit dem sportlichen Kielboot Tempest an und 11 fochten den Sieg mit den schnellen Zweirumpfbooten vom Typ Dart aus.


Pünktlich um 12 Uhr begrüsste der Regattaleiter, Michael Hübner, mit seinen Helfern die zahlreichen Seglerinnen und Segler. Kurz und klar erklärte er die Wettfahrtregeln. Dreimal war auf dem See ein gleichschenkliges Dreieck zu umrunden, wobei der eine Schenkel direkt gegen den Wind zu segeln war. Das Startprozedere dauert 5 Minuten und wird mit einem Schallsignal aus der der Startpistole eingeleitet. Nach einer Minute erfolgt ein weiteres Schallsignal und nach 5 Minuten dann der eigentliche Startschuss. 
Um 13 Uhr schickte der Regattaleiter zuerst die schnelleren Dartkatamarane und nach 5 Minuten die etwas behäbigeren Kielboote auf die Reise. Der Wind wechselte zwischen Bise und Thermik. In den Böen frischte er auf gut 3 Beaufort auf. Dies verlangte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nebst dem taktischen Geschick auch viel seglerisches Können. Dank dem zügigen Wind war der erste Lauf nach ca. 1 Stunde beendet. Da die Ziel- und Startlinie identisch waren, startete die Regattaleitung nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Wasser bereits zum zweiten Lauf. Der dritte und letzte Lauf am Samstag wurde abgekürzt. Drehende und schwächere Winde verlangten viel Geschick bei der Kurswahl. An Land bereitete der Regattawirt, Erich Steinauer, mit seinen Helfern der Seglerschar ein feines Nachtessen. Wer noch nicht müde war, bewunderte später mit seinem Schiff auf dem See oder an Land das beeindruckende Feuerwerk im Grünen Aff.
Wie der Samstag endete, so begann der Sonntag mit traumhaft schönem Wetter. Pünktlich um 11 Uhr setzte die Thermik ein und die Wettfahrtleitung schickte die Segler aufs Wasser. Unter fairen Bedingungen wurden nochmals drei Läufe absolviert. Einmal wehte der Wind an den Ufern, einmal in Seemitte stärker, so dass jede Crew selber entscheiden musste, welcher Weg sie am schnellsten zum Ziel führte. Kurz nach 15 Uhr waren alle wieder an Land und um 16 Uhr verlas Michael Hübner die Rangliste. 
Drei Mannschaften aus dem Segelclub Sihlsee schlugen sich in den nationalen Feldern wacker. Bei den Tempest erreichte René Meyer und Walter Hartmann vom SCS den beachtlichen zweiten Rang. Auch bei den Dart beendeten die Clubmitglieder Ruedi und Peter Forrer das Rennen im dritten, so wie Gnesli und Martin Schalcher im achten Rang. 
Der Clubpräsident, Pirmin Summermatter, dankte allen Helferinnen und Helfer zu Wasser und an Land. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen sich dem Dank an und freuten sich bereits auf ähnlich tolle Segelevents im nächsten Jahr.


Bennau, 6.8.2007
Martin Schalcher 

Rangliste 
RANG SEGELNR STEUERMANN/-FRAU
CREW
CLUB 1.Lauf 2.Lauf 3.Lauf 4.Lauf
5.Lauf
6.Lauf
Total
1 6069 Fehr, Michiel
von Allmen, Caroline
YCSe 1
1
(5)
1
1
2
6
2 7890 Heynisch Werner/Heyynisch Silvia

YCZ
2
2
1
2
2
4
9
3 7805
Forrer Ruedi/Forrer Peter
SCS 3
(9)
2
4
5
3
17
4 7626 Steck Norman/Felderer Amanda
SCOW (9)
8
3
5
3
1
20
5 7803
Guggenbühl Ueli/Irwin Susan
SCStä
SIMPL
(7)
3
6
3
6
6
24
6 7721 Sonderegger Erich/Felderer Sami
WVR 5
4
(7)
6
4
5
24
7 7593 Spiess Thomas/Gut Chistian
SCoGMaur
4
5
(8)
(DNF)
7
7
31
8 1477 Schalcher M./Schalcher G.
SCS
8
6 4
9
(10)
9
36
9 7739
Felderer Röbi/Eicher Bruno
YCSe 6 7
9
7
(9)
8
37
10 6776
Herzog Christian/Buff Marco
SCS
11
(11)
10
10
8
10
49
11 5126
Stössel Olivier/Stössel Felix
ZSC 10
10
DNS
8
11
(DNF)
51






IDKM Alpsee 2007

17.-19 Mai 2007 Internationale Deutsche Klassenmeisterschaft am Alpsee
ein Bericht von Michiel Fehr
unterstützt durch



Idyllischer Segelclub, aussergewöhnliche Gastfreundschaft, reichhaltiges Kuchenbuffet, unterhaltsames Abendprogramm (ich sage nur: Felderer und grüne Flaschen...), mehr als fünf verschiedene Biersorten und zumindest an einem Tag super Wind... Die Deutsche Meisterschaft am Alpsee war eindeutig der erste Höhepunkt der Saison 2007!


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Die Odyssee an den Alpsee...
Getreu unserer Tradition fuhren wir bereits am Vorabend in Richtung Alpsee. Wohl wissend um das gemütliche Campingplätzchen beim SCTI und mit der Erinnerung an manch gemütliche Abende vor dem grossen Regattatrubel. Als ich und Sue unsere sieben Sachen (und noch ein paar mehr...) ins Auto luden, den Trailer anhängten und uns aufmachten, meinen Vorschoter, Raphael Jakob abzuholen, war das Wetter noch hervorragend! Erste Zweifel über die schlechte Wetterprognose kamen auf. 
Pünktlich trafen wir Raphael. Die letzten Plätzchen im Kofferraum wurden noch voll gestopft und mit einem hervorragenden Geburtstagskuchen von Raphaels als Proviant machten wir uns auf den Weg. 
Alles lief bestens, als wir kurz vor dem Autobahnende in Sihlbrugg in den üblichen Feierabendstau gerieten. Nun ja, eine halbe Stunde mehr auf die vierstündige Autofahrt, die vor uns Stand, sollte und nicht viel ausmachen. So liessen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Auch nicht, als kurz nach überqueren des Hirzels die ersten Regentropfen auf unsere Windschutzscheibe plätscherten. Immer Richtung Osten fahrend, konnten wir die Sonnenstrahlen noch lange sehen. Und wer fährt schon nicht gerne dem schönen Wetter entgegen? Schade nur, dass wir es an diesem Abend nie mehr einholen sollten...
etwas verlangsamt durch das schlechte Wetter, setzten wir die Reise fort und kamen dann auch bald an die Österreichische Grenze. Vignette gekauft, und ab gings auf die Autobahn. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Denn auch die Österreicher haben einmal Feierabend! Und es schien als wollen alle durch das kleine Nadelöhr bei Bregenz. Oder ist es der Gotthard des Bodensees? Bald einmal wurde es langweilig, die starren, staunenden Blicke anderer Gestallten in ihren Blechernen Kisten zu erwidern. Auch unsere Mägen machten sich langsam bemerkbar. Wir mussten feststellen, dass aus dem geplanten Camping-Essen (Kocher, Pasta und Tomatensauce waren ein gepackt) wohl nichts wird, wenn wir vor 11 Uhr abends noch was zwischen die Beisserchen bekommen wollten. Auf dem Weg von Lindau in Richtung Immenstadt suchten wir darum einen Gasthof. Kurz vor Immensee fanden wir dann auch einen, der offen war und setzten uns mit Heisshunger an den Tisch. Als eine halbe Stunde später Ueli, Malu und Jenna durch die Tür spazierten, hatten wir noch immer nicht bestellt. Es dauerte dann auch noch fast eine weitere Stunde, bis das Essen, eines nach dem andern auf den Tisch kam. Noch bevor Jenna ihr essen bekam schickte Raphael seine Pizza bereits wieder zurück, um sie nochmals aufzuwärmen. Nicht dass er so langsam gegessen hatte oder die Pizza von anfang an kalt war, aber sie war riesig! Wenigstens jemand hatte also keinen Hunger mehr. Das essen war dann auch ausgezeichnet. Die Zeitverzögerung erklärte sich mit der Tatsache, dass der Koch wegen Stromausfall nur eine Platte zur Verfügung hatte. Eine reife Leistung, dennoch solch köstliche Gerichte auf dem Tisch zu bringen! Hätten wir dies jedoch gewusst, hätten wir jedoch sicher alle Pizza aus dem Holzofen bestellt... 
So war es dann kurz nach 11 Uhr, als wir in strömendem Regen im Dunkeln unsere Zelte aufbauten und kurz vor 12 übermüdet in unsere Schlafsäcke krochen. Jetzt hatten wir erst recht Erholung nötig!

Die darauf folgenden Tage liessen diese Strapazen jedoch schnell vergessen. 
41 angereisten Teams aus vier Ländern sorgten auf dem Wasser und an Abend für eine gute Stimmung. 

Wenn auch das Wetter am Donnerstag noch nicht mitspielte, Wind hatte es genügend und es lief uns hervorragend! Trotz der geringen Erfahrung von Raphael auf dem Dart konnten wir ganz vorne mithalten. Nachdem wir im ersten Lauf noch am Ziel vorbei gesegelt waren (Tipp: Schaut immer genau auf die Flaggen auf dem Startboot, es könnte eine Abkürzung oben sein!) gewannen wir den zweiten souverän.Yuhuu!!! „Flättere-Wätter“, wie ich und Joline zu sagen pflegten.

Obwohl der Wind stimmte, so wünschte man sich doch für die kommenden Tage wärmeres und sonnigeres Wetter. (Vor allem jene, welche im Zelt übernachteten...)
Tatsächlich verbesserte sich das Wetter für Freitag und die Sonne zeigte sich zum ersten Mal. Leider wurde der Wind dermassen "trümmlig", dass keine Wettfahrt gesegelt werden konnte. Dafür wurden wir am Abend hervorragend bekocht und konnten den Tag bei Bier und Kuchen gemütlich ausklingen lassen. Immer mit der Hoffnung auf den Samstag.

Dieser zeigte sich noch sonniger als der Freitag. Als schon fast niemand mehr damit rechnete, kam jedoch am Samstag der Wind auf, diesmal von Osten. Ostwind am Alpsee bedeutet drehende, unberechenbare Verhältnisse. So wurde dann das Feld in den beiden letzten Wettfahrten kräftig durcheinander gemischelt.

Dank diesen zwei weiteren Läufen war die DM jedoch gerettet und Wolfgang Godderis/Sabine Russolt zu offiziellen deutschen Meister! Dahinter klassierten sich die Schweizer Meister vom Vorjahr, Matthias Huber/Svea List. Dank einem guten dritten Lauf und einer grossen Aufhohl-Jagt im vierten wir uns als besste Schweizer auf den dritten Platz. Mit Werni Heynisch/Silvana Beschart (pech im letzten Lauf) auf Rang sechs und Ueli Guggenbühl/Susan Irwin auf Rang acht waren noch zwei weitere Schweizer in den Top 10 vertreten. Auch die übrigen Schweizer überzeugten mit guten Resultaten.

Dank zahlreichen Sponsoren machten sich am Samstag und Sonntag alle vollbepackt mit Preisen auf den Heimweg. Die Familie Felderer trinkt nur noch aus grünen Flaschen (und der Kapitän aus einer gelben) und woher die runden Bohrlöcher in euren Rümpfen stammen könnten, ist auch offensichtlich... ;)

Mann darf sich schon jetzt auf die Regatta 2008 am Alpsee freuen! Man sollte jedoch nicht vergessen, vorher einen Woche zu fasten, damit man dann auch alle Kuchen probieren kann...

Bis im nächsten Jahr am Alpsee!!!


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DART 18 WM Gardasee

28. August - 1. September 2007 DART 18 WM Gardasee
Bericht von Coccodrillo
unterstützt durch

World Championships 2007


Dieses Jahr hat die Weltmeisterschaft der Dart 18 Klasse in Torbole (Italien) stattgefunden.
Der Gardasee bekannt als gutes Segel und Surfrevier mit schönem regelmässigem und starkem Wind hatte sich am Montag dem 23. August, dem ersten Segeltag noch nicht von der besten Seite gezeigt. Die 123 Boote wurden vom fleissigen Vermesser bis am Mittag vermessen, so dass am Nachmittag das Practicelrace gestartet, jedoch aber nicht zu Ende gesegelt, werden konnte. 


Am Dienstag Vormittag regnete es und alle freuten sich... dann konnte am Nachmittag, bei leider sehr wenig Wind, doch noch eine Wettfahrt durchgeführt werden. Der wenige Wind machte Michiel und Joline Fehr nicht zu schaffen und sie belegten gleich den 2. Zwischenrang. Am Abend hiess es ab Donnerstag sollte es wieder besser Wetter werden uns somit auch mehr Wind geben. Am Mittwoch waren somit nicht bessere Windverhältnisse als am Dienstag vorhanden. Bei knapp zwei Windstärken und drehendem Wind wurden dann nochmals zwei weitere Wettfahrten durchgeführt. Die Fehrs fielen auch auf Zwischenrang 12 zurück. Alle nervten sich ab der „exakt“ ausgelegten Start- und Ziellinie. Endlich war der Donnerstag, da nach einem kurzen Gewitter mit heftigem Regenguss konnten am Nachmittag noch drei Läufe bei ziemlich gutem Wind durchgeführt werden. Am Abend hatte es am Land eine ganze Sammlung „vercrashter“ Boote und überall roch man den Poliesterspachtel. Es waren aber noch alle Boote einsatzfähig für den nächsten Tag.
Am Freitag gegen Mittag fing sich der See aus Richtung Garda langsam an zu kräuseln. Die Wellen wurden grösser und es gab die ersten Schaumkronen.
Da krächzte es auch schon aus dem Lautsprecher: „Please go down to the startline. First start in 45 minutes“. Kaum unten angekommen war der Wind auch schon da. Bei 4-6 Windstärken wurden dann gleich mal 3 Läufe gesegelt. Der Wind krachte an den Felsen so richtig durch und die ersten gönnten sich ein entspannendes Bad. Leider waren die Linien immer noch nicht besser ausgelegt, so dass es ab und dann mal wieder etwas hektische Starts und Zieleinläufe gab. Jetzt hatten wir 9 Läufe gesegelt und es fehlte nur noch einer, damit es zwei Streicher gab. Dieser eine sollte am Samstag noch durchgeführt werden. Leider blies es nur noch etwa 4-5 Windstärken, es reichte jedoch für einen spannenden und turbulenten Lauf. Alles in allem war es jedoch eine gute, lustige und schlussendlich auch noch windige Weltmeistersc haft.

1. GBR 7788 NORMAN DANIEL, ROGERS MELANIE
2. GBR 7724 LLOYD DAVID, FARTHING CATHRIN
3. GBR 7894 WAKELIN PAUL, CURTIS EMMA
13. SUI 6069 FEHR MICHIEL, FEHR JOLINE
15. SUI 7890 HEYNISCH WERNER, GYSI MARKUS
25. SUI 7803 GUGGENBUEHL UELI, IRWIN SUSAN
43. SUI 7804 HEFTI SUSANNE, SCHICK ANNE
51. SUI 7721 SONDEREGGER ERICH, FELDERER SAMUEL
58. SUI 7593 SPIESS THOMAS, FRICKER HANS
65. SUI 7805 FORRER RUEDI, FORRER MIKE
87. SUI 7793 FELDERER ROBERT, EICHER BRUNO
93. SUI 5126 STÖSSEL OLIVIER, VON ALLMEN CAROLINE

Gruss Coccodrillo


Tagesberichte

28. August - 1. September 2007 WM Gardasee, Torbole
Bericht von Paul Fehr
unterstützt durch



Letzter Tag der Weltmeisterschaft 2007. Bei schönem Wetter und guten Wind konnte noch eine Wettfahrt gesegelt werden. Nach zehn Läufen und 2 Streichern sieht die Rangliste wie folgt aus:

1 GBR 7788 NORMAN DANIEL, ROGERS MELANIE, W.Y.C. Weltmeister
2 GBR 7724 LLOYD DAVID, FARTHING CATHRIN, STOKES BAY S.C. 
3 GBR 7894 WAKELIN PAUL, CURTIS EMMA, MUMBLES Y.C. 

Die Schweizer:
13. SUI 6069 FEHR MICHIEL, FEHR JOLINE, YC SE
15. SUI 7890 HEYNISCH WERNER, GYSI MARKUS, YC ZUG,
25. SUI 7803 GUGGENBUEHL UELI, IRWIN SUSAN, SC STÄFA
43. SUI 7804 HEFTI SUSANNE, SCHICK ANNE, SCOW
51. SUI 7721 SONDEREGGER ERICH, FELDERER SAMUEL, WVR
58. SUI 7593 SPIESS THOMAS, FRICKER HANS, SCOG
65. SUI 7805 FORRER RUEDI, FORRER MIKE, SCS
87. SUI 7793 FELDERER ROBERT, EICHER BRUNO, YC SE
93. SUI 5126 STÖSSEL OLIVIER, VON ALLMEN CAROLINE, ZÜRCHER SC

insgesamt sind 123 Boote klassiert.


Tagesberichte

WM Torbole Italien Day 4
Gute Windverhältnisse am heutigen 4 Tag der WM. Die Ora blies und ermöglichte drei Wettfahrten. Keine grossen Änderungen in der Rangliste. Die Favoriten setzen sich durch. 
Die Ränge der Schweizer im Überblick:
12. SUI 6069 FEHR MICHIEL, FEHR JOLINE, YC SE
16. SUI 7890 HEYNISCH WERNER, GYSI MARKUS, YC ZUG,
23. SUI 7803 GUGGENBUEHL UELI, IRWIN SUSAN, SC STÄFA
46. SUI 7721 SONDEREGGER ERICH, FELDERER SAMUEL, WVR
54. SUI 7804 HEFTI SUSANNE, SCHICK ANNE, SCOW
65. SUI 7805 FORRER RUEDI, FORRER MIKE, SCS
66. SUI 7593 SPIESS THOMAS, FRICKER HANS, SCOG
88. SUI 5126 STÖSSEL OLIVIER, VON ALLMEN CAROLINE, ZÜRCHER SC
91. SUI 7793 FELDERER ROBERT, EICHER BRUNO, YC SE
insgesamt sind 123 Boote klassiert.


WM Torbole Italien Day 3

Michiel und Joline Fehr konnten sich nach 6 Läufen um einen Rang auf Rang 11 verbessern.
Die übrigen Schweizer:
20. SUI 7890 HEYNISCH WERNER, GYSI MARKUS, YC ZUG, 
28. SUI 7803 GUGGENBUEHL UELI, IRWIN SUSAN, SC STÄFA
35. SUI 7804 HEFTI SUSANNE, SCHICK ANNE, SCOW
37. SUI 7721 SONDEREGGER ERICH, FELDERER SAMUEL, WVR
57. SUI 7593 SPIESS THOMAS, FRICKER HANS, SCOG
71. SUI 7805 FORRER RUEDI, FORRER MIKE, SCS
87. SUI 7793 FELDERER ROBERT, EICHER BRUNO, YC SE
89. SUI 5126 STÖSSEL OLIVIER, VON ALLMEN CAROLINE, ZÜRCHER SC
insgesamt sind 123 Boote klassiert.


WM Torbole Italien Day 2

2. Tag der WM in Italien
Noch konnten sich die Favoriten nicht durchsetzen. Einmal vorn dann wieder weit hinten im Klassement. Michiel und Joline Fehr sind als beste Schweizer Crew auf dem 12 Rang zurückgefallen.




WM Torbole Italien Day 1

Hervorragender Start der jungen Schweizer Segler Michiel Fehr und Joline Fehr an der Dart 18 Weltmeisterschaft in Torbole. 
Nach einem kurzen Regenschauer konnte am Nachmittag eine Wettfahrt gesegelt werden. Hinter den Engländern Daniel Norman / Melanie Rogers belegen Michiel und Joline den zweiten Zwischenrang.

 

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